Landtagswahl Saarland 2017

Beiträge 91 - 100 von 134
  • RE: Prognosen für die Landtagswahl Saarland 2017

    last-exit, 27.03.2017 03:28, Antwort auf #90
    #91

    Sondern?

  • RE: Prognosen für die Landtagswahl Saarland 2017

    Laie, 27.03.2017 04:26, Antwort auf #88
    #92

    Die AfD-Anhänger haben auf CDU und KK gesetzt.

    Übrigens: Die Schwarmintelligenz funktioniert, wenn alle politischen Kräfte eingebunden werden. Aber wehe, ein Part wird ausgegrenzt!

    Übrigens 2: Die zweite Wahlbörse wäre der Sieger des heutigen Tages gewesen. Ohne blaue Ausgrenzung. Man beachte, wer auf Wahlfieber die Hauptmärkte gewonnen hat. Weitere Ausgeschlossene beenden die Märkte mit positiver Rendite. Keiner befindet sich im Negativbereich.

    Mich nerven sie im Forum, aber ich erkenne: Sie nützen der Prognose.

    Zumindestens ich versuche schon immer mein Bestes beim handeln an der Börse, unabhängig von einer Parteibrille..:)

    An einen Schulz Hype glaubte ich nie und vermute ganz stark, den wird es auch nicht in S/H und NRW geben. Bis dahin stehen aber die AfD Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl fest. Ich erwarte mir anschließend davon einen guten Schub für die AfD - auch weil die Medien die AfD bald wieder in die Talk-Shows einladen müssen.

  • Landtagswahl Saarland 2017 - der wahre Schulz-Effekt

    gruener (Luddit), 27.03.2017 07:50, Antwort auf #92
    #93

    passend zum thema: gabor steingart vom handelblatt "ätzt":

    die Landtagswahl im Saarland brachte ordentliche Zugewinne bei der CDU (plus 5,4 Prozentpunkte) und leichte Verluste bei der SPD (minus 0,9 Prozentpunkte). Bisher hat das Martin-Fieber offenbar nur den Funktionärskörper der SPD sowie Teile der Redaktionsbataillone von „Zeit“ und „Süddeutsche Zeitung“ angesteckt, aber nicht den Wähler. Wenn es denn im Saarland einen die Wählerschaft mobilisierenden Schulz-Effekt gab, dann bei der CDU.

  • RE: Landtagswahl Saarland 2017

    drui (MdPB), 27.03.2017 11:15, Antwort auf #80
    #94

    mir stellen sich hier zwei fragen bzw. feststellungn:

    warum wird der amtsbonus öfters unterschätzt?

    warum sehen unsere heavy trader häufig das richtige ergebnis, ohne dass dies größere auswirkungen auf den markt hat?

    Dazu und zum "ätzen" über den "angeblichen Schulzbonus":

    Leute, das war eine "Landtagswahl" im provinziellen Saarland! Das ist vergleichbar mit einer Oberbürgermeisterwahl und da ist der Amtsbonus immer größer als bei größeren, urbanisierteren und strukturell gemischteren Gebieten. Etwas Ähnliches haben wir auch schon bei der LTW in MeckPomm gesehen, wovon die SPD profitiert hat. Wenn sich ein "Schulzeffekt" oder ein Merkel-Rülpser nun im größeren Maße auf die Pfarrgemeinderatswahl in Obertupfing auswirken würde, sollten wir uns Sorgen machen um den allgemeinen Menschenverstand. Dennoch hätte der Juniorpartner ohne Schulz wohl schlechter abgeschnitten und in Umfragen war die große Koalition im Saarland nun mal um ein Vielfachen beliebter als RR oder RRG, das haben dann auch die Grünen gespürt.

    Ich frage mich eher, warum die kleinen Parteien/ Sonstigen so überschätzt wurden. Familie 1,77%, FW 0,92%, etc. bei einer LTW mit 5%-Hürde?

  • RE: Landtagswahl Saarland 2017

    Bergischer, 27.03.2017 15:09, Antwort auf #94
    #95

    Ich frage mich eher, warum die kleinen Parteien/ Sonstigen so überschätzt wurden. Familie 1,77%, FW 0,92%, etc. bei einer LTW mit 5%-Hürde?

    Die 5 % Hürde gab es vor 5 Jahren (und davor) auch schon und 2012 erreichte: Familie 1,70 % und die FW 0,9 % - und eine andere "kleine Partei" hat ihr Ergebniss immerhin fast verdreifacht - die FDP ;-) - Nein, die 5% Hürde taugt nicht als Erklärung für die - durchaus plausiblen - (Fehl)Einschätzungen der "kleinen / anderen Parteien".

    Ich denke viele der vormaligen Wähler von Familie u. FW haben diesmal die AfD bzw. einige CDU angekreuzt - passt in deren "Weltsicht". Es war der Faktor: Personenwahl, der (auch von den Instituten) unterschätzt wurde und der greift bei kleinen Gebietskörpern eher als bei größeren. Da wird dann schon mal ein parteiloser/"kleine" Partei zugehöriger  (Ober)bürgermeister oder Landrat - selten entscheidet eine Personenwahl den Ministerpräsident für eine vermeindlich "Kleine" - doch wie wir an BaWü und Kretschmann gesehen haben kann dies auch auf Landesebene geschehen.

    Davon abgesehen ist es die Frage, ob die 5% Hürde noch zeitgemäß ist und nicht eher die Politikverdrossenheit fördert - die Niederlande lässt grüssen.

  • Sind die wirklich so ... oder tun sie nur so?

    Jack Bauer, 30.03.2017 02:30, Antwort auf #95
    #96

    Auf PESM wird die Wahlfieberprognose für die Saarlandwahl zerpflückt.

    Obwohl Wahlfieber die Schlusskurse liefert, greift man dort auf den Durchschnittskurs der letzten drei Tage zürück.

    Isabell: Als Vergleich zu unserer Wahlbörse ist bei wahlfieber der geschlossene Markt mit dem Durchschnitt der letzten drei Tage heran zu ziehen. Zusätzlich sind die Piraten mit zu den Sonstigen zu nehmen.
    Dann ergibt sich ein MAF von 1,61%.

    https://boerse.prognosys.de/forum/thema/282/18#post172

    Warum?

    Prof. Mohr hat in einem früheren Beitrag erklärt:

    Um einen Vergleich der Wahlprognosen von Anbietern mit unterschiedlichen Formaten durchführen zu können, müssen zuerst die Rahmenbedingungen sinnvoll festgelegt werden.

    Zunächst geht es um das Vergleichskriterium, wofür hier bisher in allen Analysen der mittlere, absolute Fehler (MAF) wegen seiner Anschaulichkeit herangezogen wurde. Aus theoretischen Gründen wird manchmal auch der mittlere, quadratische Fehler verwendet. Ein qualitativer Maßstab für einen Zweiervergleich ist z.B. die Auszählung, bei wieviel Parteien die eine Methode besser ist als die andere.

    Sehr wichtig ist es ebenfalls, dass bei allen Konkurrenten dieselbe Klassenbildung (Parteien) vorliegt. Das ist in der Regel das gröbste Raster, also der Durchschnitt aller Teilmengen. Im Fall von Bremen bedeutet das: SPD, Grüne, CDU, Linke, FDP, AfD und Sonstige. Bei ungleicher Anzahl von Gruppen sind Vergleiche statistisch nicht sinnvoll. Denn bei Kleinstparteien (z.B. mit einem Anteil von 1 %) ist der Prognosefehler in der Regel deutlich kleiner, wodurch der MAF insgesamt stark verringert wird.

    https://boerse.prognosys.de/forum/thema/189/1

    Stimmt! Mohr hat Recht.

    Ergänzend dazu: Ein Vergleich ist ebenfalls nur statistisch sinnvoll, wenn ein identischer Zeitraum herangezogen wird. Sonst macht ein Vergleich wenig Sinn. Die Zahlen liegen vor. PESM weigert sich jedoch, die Wahlfieberschlusswerte zu benutzen. Werden sie ebenso verfahren, wenn der Durchschnitt der letzten drei Tage sie einmal abhängt?

    Ein weiter Satz von Mohr müsste lauten: Denn bei Zeitnahheit (z.B. mit einer Prognose vom Wahltag) ist der Prognosefehler in der Regel deutlich kleiner, wodurch der MAF insgesamt stark verringert wird.

  • RE: Sind die wirklich so ... oder tun sie nur so?

    gruener (Luddit), 30.03.2017 05:03, Antwort auf #96
    #97

    ich bin für die berechnung der prognosegüte bei der wahl im saarland wie folgt vorgegangen:

    1. reduzierung auf eine gemeinsame schnittmenge. - berücksichtigt wurden lediglich jene parteien, die von allen - wahlbörsen wie institute - erfasst wurden. wahlfieber hat weitere parteien prognostiziert, wahlrecht ebenso. diese parteien wurden bei der prognose von wahlfieber (und wahlrecht) unter "andere/sonstige" subsumiert.

    2. identischer zeitraum zur ermittlung der prognosegüte der wahlbörsen. da PESM ledglich den schlusskurs für die prognose angibt, habe ich selbigen auch für die berechnung der wahlfieber-prognose herangezogen.

    war daran etwas falsch?

    ******

    das problem der PESM-betreiber liegt offenbar darin, dass in der übersichtsseite eines wahlfieber-marktes lediglich der 3-tages-durchschnitt als prognose angezeigt wird.

    ja, das mag für unerfahrene leicht verwirrend sein. aber gilt das auch für wahlbörsenerfahrene wie PESM? zumal, wenn sie an anderer stelle strikt auf die einhaltung bestimmter kriterien beharren? wir zeigen durch unterschiedliche zahlen auf, dass sich kurse und erwartungen auch in den tagen vor einer wahl (massiv) verändern können.

    ich halte die argumente auf PESM für vorgeschoben. denke aber auch, dass sich potentielle kunden ggf. eine eigene objektive meinung bilden können. und weiterhin werden.

    potentielle kunden schätzen zudem - so meine über 10-jährige erfahrung - eher ein forum resp. eine community, das/die eher kritische oder skeptische fragen aufwirft denn marktschreierisch und besserwissend aktiv wird. der gemeine wahlbörsenprognostiker wägt ab, tritt leise auf und ist primär skeptisch. er erkennt frühzeitig probleme, stellt sie aber nie als absolutes faktum dar, nur maximal als gefahr.

    zahlende kunden reagieren sehr empfindlich, wenn einzelne user andere user gezielt angehen. sie schrecken weniger vor parteipropaganda zurück, sind aber sehr sensibel, was persönliche untergriffe betrifft.

    potientielle kunden wissen auch, dass die kollektive intelligenz nur dann richtig gut funktioniert, wenn alle politischen player eingebunden werden.

    ******

    ansonsten, Jack Bauer, lass es gut sein. es ist vergebliche liebesmüh. leider.

  • RE: Prognosen für die Landtagswahl Saarland 2017

    Laie, 30.03.2017 11:47, Antwort auf #75
    #98

    CDUSPDLinkeFDPGrüneAfDAndereMAE
    Ergebnis 2012- 35,24 % -
    - 30,58 % -
    - 16,13 % -
    - 1,22 % -
    - 5,04 % -
    - 0,00 % -
    - 11,79 % -
    -
    Prognosen:
    --------
    Wahlbörse (Wahlfieber)- 35,30
    - 31,83
    - 12,87
    - 3,75
    - 4,72
    - 6,68
    - 4,85
    1,55
    Wahlbörse (Wahlfieber - intern)- 35,56
    - 31,47
    - 13,29
    - 3,89
    - 4,56
    - 6,62
    - 4,62
    1,47
    Wahltippspiel Wahlrecht.de - 34,3
    - 32,4
    - 13,0
    - 4,5
    - 4,7
    - 7,1
    - 3,9
    1,84
    Wahlbörse (PESM Prognosys)- 35,30
    - 32,05
    - 13,26
    - 4,10
    - 4,59
    - 6,58
    - 4.12
    1,55
    Umfragen:
    --------
    FGW - 37,0
    - 32,0
    - 12,5
    - 4,0
    - 4,5
    - 6,0
    - 4,0
    1,21
    Infratest
    - 35,0
    - 34,0
    - 13,0
    - 3,0
    - 5,0
    - 6,5
    - 4,0
    1,71
    Forsa- 34,0- 33,0- 13,0- 4,0- 5,0- 6,0- 5,01,97
    Insa- 35,0- 33,0- 13,0- 5,0- 4,0- 6,0- 4,01,69
    Prognos- 35,0
    - 31,0
    - 15,0
    - 3,0
    - 4,0
    - 7,0
    - 5,0
    1,71

    --------
    Nachwahlumfragen:
    --------
    ARD (18:00)
    - 41,0- 29,5- 13,0- 3,0- 4,5- 6,0- 2,5-
    ZDF (18:00)- 40,0- 30,0- 13,0- 3,5- 4,5- 6,0- 3,0-

    -------
    Ergebnis 2017- 40,72 %
    - 29,58 %
    - 12,85 %
    - 3,26 %
    - 4,01 %
    - 6,17 %
    - 3,41 %-

    Das Ergebnis ist absolut eindeutig!

    Der geschlossene Markt von Wahlfieber war leicht besser als die Schlußkursprognose bei PESM. Hier steht es jetzt 1:0 für Wahlfieber.

    Der offene Markt von Wahlfieber war beim MAF absolut identisch mit PESM. Hier steht es jetzt 0,5 :0,5

    Auf PESM versuchen halt die üblichen Leute wieder Äpfel mit Birnen zu vergleichen, indem sie für Wahlfieber NICHT  die Schlusskurse (!) nehmen (diese sind mit einem Klick ganz einfach einzusehen), sondern den 3 Tagesdurchschnitt von Wahlfieber mit den Schlusskursen von PESM vergleichen. Prof. MOHR schmunzelt sicher schon im Hintergrund  über soviel Unverfrohrenheit. PESM hat es übrigens noch nicht geschafft den 3 Tagesdurchschnitt zu veröffentlichen, denn dann könnte man diesen halt auch noch zuverlässig  und korrekt vergleichen.

    Die obige Tabelle der Schlusskurse ist jedoch so was von eindeutig, dass der erneute Versuch mit einem fehlerhaften Vergleich der üblichen Leute im PESM Forum jeder leicht erkennt und man dies wirklich nicht mehr kommentieren muss. Aber vielleicht lernen sie es auch einmal Schlusskurse mit Schlusskurse und somit Äpfel mit Äpfel zu vergleichen und Birnen  konsequent auszublenden.

  • RE: Prognosen für die Landtagswahl Saarland 2017

    last-exit, 30.03.2017 22:06, Antwort auf #98
    #99

    Danke für die Klarstellungen.

    Warum PESM keine 3-Tages-Prognose angibt?

    Ich spekuliere:

    Schaut euch die Charts der letzten Tage an. https://boerse.prognosys.de/charts/ltw-sl-2017 - CDU unter 35, SPD über 32, Linke über 13,5, AfD über 7, Grüne über 5, FDP über 4. Die Charts sind so klein und ungenau, exakte Zahlen sind nicht zu ermitteln.

    Ich kann nicht erkennen, dass unsere 3-Tages-Prognose schlechter ist.

  • RE: Prognosen für die Landtagswahl Saarland 2017

    gruener (Luddit), 30.03.2017 23:29, Antwort auf #98

    Das Ergebnis ist absolut eindeutig!

    Der geschlossene Markt von Wahlfieber war leicht besser als die Schlußkursprognose bei PESM. Hier steht es jetzt 1:0 für Wahlfieber.

    Der offene Markt von Wahlfieber war beim MAF absolut identisch mit PESM. Hier steht es jetzt 0,5 :0,5

    vollkommen richtig.

    bei der 7 nachkommastelle habe ich aufgegeben - sowohl was die parteien betraf als auch den mae selbst. absolut identisch.

    wer will, kann sich gerne den spaß gönnen und auch 10 oder 20 nachkommastellen ausrechnen. womöglich, wer weiß....

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