27.10.2019: Umfragen Landtagswahl Thüringen - Szenario: keine Mehrheit gegen AFD/Linke

Beiträge 81 - 90 von 96
  • Macht mal halblang!

    gruener (Luddit), 23.10.2019 01:10, Antwort auf #80
    #81

    ich fasse mal boshaft zusammen:

    kriegt euch wieder ein!

    ************

    zur "erfundenen" umfrage:

    diese mag ja erfunden sein - ich weiß es nicht. aber - und das allein ist entscheidend - sie ist nicht völlig aus der luft gegriffen!

    begründung:

    zwei zahlen weichen "extrem" ab: linke und afd.

    jenseits der zitierten infratest dimag umfrage (linke: 29 %) gilt die (vor-)letzte umfrage von fgw: 27 % für die linke. für die fgw-umfrage dürfte eine fehlerquote größer 2 % gelten. ergo: "nur" 25 % für die linke sind möglich.

    analoges gilt im umkehrschluss für das ergebnis der afd: auch 27 % sind entsprechend nicht völlig absurd.

    ********

    ich erlaube mir anzumerken: wahlfieber ist eine prognoseplattform. entsprechend darf erwartet werden, dass - sämtliche - user umfragen entsprechend deuten können. selbst, wenn diese der jeweiligen person überhaupt nicht zusagen oder politisch in den kram passen.

    ich erlaube mir weiterhin anzumerken, dass meine eigene - noch nicht veröffentlichte - prognose nicht ident sein wird mit der "erfundenen" prognose.

    ich bitte außerdem zu beachten: es war nicht meine absicht zu beweisen, dass die "erfundenen" werte real werden könnten noch darum, eine wahrscheinlichkeit für selbige aufzustellen. es ging mir darum: dürfen diese vollkommen ausgeschlossen werden?

    ******

    zu grünen faschisten:

    wer allzu leichtfertig andersdenkende in eine rechtsextremistische oder gar nazi-ecke katapultiert, muss sich sehr wohl gefallen lassen, dass die gegenseite mit ähnlichen vorwürfen reagiert.

    die erwiderung: Das ist Sprachgebrauch, den ich von Nazis, Rechtsradikalen, Rechtspopulisten u.ä. kenne. Als ungeschickte Querfrontkritik kann ich das nicht deuten. ist primär eines: eine ziemliche faule ausrede. diese wird noch nicht einmal gedeckt durch die vorherrschende politikwissenschaft. - ja, darüber können wir uns gerne - sachlich! - streiten. und zwar ganz und gar wissenschaftlich.

    wem das partout missfällt, dem "klatsche" ich notfalls gerne eine vielzahl an erkenntnissen der poltiischen - mainstream!!! - wissenschaft entgegen, die durchaus zweifel hegen an einer ausschließlich liberalen, stets aufgeklärten und grundsätzlich an einem demokratischen konsens interessierten gesamtausrichtung der grünen. zusätzlich - da dies ja mittlerweile üblich und gängige methode ist: ein einzelner möchtegern-faschist auf weiter flur, schon gerät die gesamte partei/bewegung/strömung unter generalverdacht. selbiges wird mir in bezug auf die grünen - selbstredend ausschließlich unter verwendung anerkannter wissenschaftlicher expertisen - gelingen.

    falls gewünscht, beschränke ich mich dabei notfalls sogar primär auf raschke und stöss.

    ******

    nachtrag: falls es wen interessieren sollte. ich habe dereinst meine universitäre abschlussarbeit über die entstehung der grünen verfasst. was zusätzlich richtig dumm kommt: diese arbeit wurde von einem führenden und anerkannten deutschen politikwissenschaftler begutachtet, der wahrlich jenseits jeglichen verdachts steht, ein grünenhasser zu sein. ich würde also ggf. aus dem vollen schöpfen - sogar rein mit copy & paste - und dabei wissenschaftlich fundiert.

    ich meine dies durchaus ernst. eine solche debatte gilt es zu führen. nicht zuletzt ob des umstandes, dass ein grüner bundeskanzler in naher zukunft - aktuell - nicht ausgeschlossen werden kann. es gehört also alles auf den tisch, damit der souverän weiß, wen er da wählen wird.

    aber nicht wundern: mein stil wird dann nicht annähernd so "salopp" daherkommen wie vorliegend.

  • Zweite Vorlesung von Prof. Lucke gestört

    FreundvonLI, 23.10.2019 15:29, Antwort auf #80
    #82
  • neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %

    Bergischer, 23.10.2019 18:28, Antwort auf #81
    #83

    Linke (Ramelow): 30,2 %

    CDU: 22,9 %

    AfD: 23,2 %

    SPD: 8,2 %

    Grüne: 7,4 %

    FDP: 5 %

    Sonstige: 3,1 %

    danach keine Mehrheit, egal ob für "Kenia", "Simbabwe" oder rot-rot-grün - es sei denn die FDP scheitert an der 5 % Hürde ... aber auch dann wird`s mehr als "eng" ...

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahl-in-thueringen-linke-laut-spiegel -umfrage-vorn-thueringen-droht-patt-a-1292880.html

  • RE: neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %, oder nicht?

    FreundvonLI, 23.10.2019 19:34, Antwort auf #83
    #84

    Ich denke nicht, dass die Linke nach den Ereignissen um Lindner, Lucke und de Maizière in Thüringen über 30% holen wird. Das Medienecho ist verheerend.

    Bernd Lucke, Christian Lindner, Thomas de Maiziere: alles Rechte? Jedenfalls haben die Drei den Zorn linker Aktivisten auf sich gezogen. Immer militanter werden deren Aktionen, um missliebige Stimmen zum Schweigen zu bringen. Abweichende Meinungen werden in Deutschland immer weniger geduldet.

    https://www.merkur.de/politik/kommentar-ein-angriff-auf-unsere-freiheit-13157587 .html?cmp=defrss

  • RE: neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %

    an-d, 23.10.2019 20:30, Antwort auf #83
    #85
    Sonstige: 3,1 %

    Halte ich für zuwenig. Die anderen Zahlen könnten stimmen - allerdings ist das Umfrageinstitut mit seinen Schätzungen im Durchschnitt nicht so gut.

    Die Rechtsradikalen werden ihre rassistische Klientel einigermaßen mobilisiert bekommen, allerdings <24, eher <23 (NPD und AfD zusammen). Für nicht wenige von ihnen ist der (Vorsicht - 12 satirische Worte) heilige Höcke sowas von himmlerisch, dass es fast schon hitlert.  Höcke-Zitat:

    "...Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt..."

    Quelle: https://www.volksverpetzer.de/social-media/werden-sie-jagen/

    Ich denke der rechtsradikale Anschlag in Halle war dann doch einigen zuviel, die dann zuhause bleiben oder FDP oder CDU wählen. Vielleicht auch, dass einige aus diesem Klientel taktisch FDP wählen. Lindner biedert sich rhetorisch seit geraumer Zeit immer wieder für die Rechtsradikalen an. Und dumpfe Marktradikalität ist eh sein Markenkern. Seine aktuelle "Meinungsfreiheitskampagne" ist rechtspopulistisches Framing und knüpft da "geschickt" an.

    Die massiven verbalen Angriffe, Sachbeschädigungen, Wahlkampfstörungen und Morddrohungen durch radikale Rechte gegen fast alle Parteien und ihre Aktiven dürften mit dazu beitragen, dass diese ihre eigene Klientel gut mobilisiert bekommen. ich rechne daher mit einer vglw. hohen Wahlbeteiligung, es sei denn die Rechtsradikalen brechen ein, was ich aber leider für eher unwahrscheinlich halte.

    Die vglw. hohe Wahlbeteiligung wird es den Kleinen besonders schwer machen bzw. ihr Ergebnis prozentual vglw. schwach werden lassen - allerdings mehr als 3,1.

  • RE: neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %

    FreundvonLI, 23.10.2019 20:37, Antwort auf #85
    #86
    Die massiven verbalen Angriffe, Sachbeschädigungen, Wahlkampfstörungen und Morddrohungen durch radikale Rechte gegen fast alle Parteien und ihre Aktiven

    Ob das nicht eher False Flag Aktionen deiner Antifa sind?

  • RE: neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %, oder nicht?

    indirirdando, 24.10.2019 00:42, Antwort auf #84
    #87

    diese regionalen ereignisse in hamburg, die vermutlich eh nur in neoliberalen kreisen überhaupt ein thema ist, wird sicher keinen einfluss haben auf eine wahl in thüringen...

    es wird immer so getan, als ob der wähler sich vor einer wahl wie in einem krämerladen fühlt und spontan zu irgendwas greift, was ihm gerade gefällt. das ist unsinn.

    aktuelle wähler des linken lagers wählen nicht urplötzlich fdp oder cdu, weil vermeintlich "linksextreme" Täter Unis stürmen und umgekehrt wählt fdp-cdu-klientel nicht auf einmal was linkes, weil vor der wahl irgendwas durch die medien wandert.... auch wird kein afdler auf einmal wieder nicht-extrem wählen, nur weil sich die vorfälle von rechtsextremen Straftaten zunehmen.

    der einfluss der medien auf den wähler wird weiterhin massiv überschätzt.

    vielmehr sehe ich für thüringen eine konkrete gefahr für spd und grüne die 5% Hürde (einer von beiden) nicht zu schaffen, um die Linke sicher auf #1 zu halten, also dieselbe taktik wie in brandenburg, nur dort eben pro SPD und gegen linke. morgen kommt nochmal die forschungsgruppe, desto weniger die linke dort ausgwiesen bekommt, desto besser für sie, finde ich. Mehr SPD-Grüne-Zugeneigte würden sich dann noch umentscheiden eventuell.

  • Bodensatz

    FreundvonLI, 24.10.2019 09:30, Antwort auf #87
    #88

    diese regionalen ereignisse in hamburg, die vermutlich eh nur in neoliberalen kreisen überhaupt ein thema ist

    Oha, spricht hier ein fauler Hartzer, der das Wort neoliberal auf irgendwelchen Antifa-Demos aufgeschnappt hat?

    Zum Thema Wahl: Es ist klar, dass SPD und Grüne einziehen werden. Bei der FDP wird es wirklich knapp, aber die jüngsten Ereignisse u.a. um Christian Lindner in Hamburg könnten ihr den entscheidenden Schub geben, einfach weil darüber durchaus groß berichtet wird.

  • Lindner-Thema tiefer gehängt

    Eckhart, 24.10.2019 10:31, Antwort auf #85
    #89

    Selbst die konservative Welt hängt Lidners Redeverbot tiefer, denn seine Veranstaltung hat einfach gegen eine Grundregel der Uni verstoßen:
    Die Grundregel laute: Die Überlassung von Räumen für Veranstaltungen mit parteipolitischer Ausrichtung ist explizit ausgeschlossen, so eine Sprecherin am Dienstag.

    Aber Wagenknecht!!!!
    Das war halt keine Wagenknechtveranstaltung, sondern Wagenknecht sass mit anderen auf dem Podium zu einer Wirtschaftpolitischen Diskussion. Das war keine Parteipolitische Veranstaltung der Linken:

    Aber wieso dürfen dann andere Politikerinnen und Politiker in der Universität sprechen? Eine angekündigte Veranstaltung mit Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht verstößt laut Universität nicht gegen die Ausschlussbedingung. Sie sei als wissenschaftliche Veranstaltung mit dem Titel „Modern Money Theory in Ökonomie, Gesellschaft und Politik“ angekündigt und als „Diskussionsveranstaltung zwischen zwei wirtschaftswissenschaftlichen Positionen“ durch den studentischen Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg beantragt worden.

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article202359432/Uni-Hamburg-begruendet-A uftrittsverbot-fuer-Christian-Lindner.html

    Den Lucke nicht reden lassen geht natürlich nicht. Man kann ihn nicht aus der Verantwortung lassen, die AfD mit aufgebaut zu haben. Aber nicht indem man irgendwann Vorlesungen nur noch unter Polizeischutz abhalten kann, weil nicht mal security klarkommt. No go.

  • RE: neue SPON-Umfrage/Civey: Linke (Ramelow) über 30 %, oder nicht?

    GrouchoMarx, 24.10.2019 10:38, Antwort auf #87
    #90

    vielmehr sehe ich für thüringen eine konkrete gefahr für spd und grüne die 5% Hürde (einer von beiden) nicht zu schaffen, um die Linke sicher auf #1 zu halten, also dieselbe taktik wie in brandenburg, nur dort eben pro SPD und gegen linke. morgen kommt nochmal die forschungsgruppe, desto weniger die linke dort ausgwiesen bekommt, desto besser für sie, finde ich. Mehr SPD-Grüne-Zugeneigte würden sich dann noch umentscheiden eventuell.

    In Sachsen haben SPD, Linke und Grüne zusammen rund 10 Prozent verloren, in Brandenburg rund 9 Prozent.

    In Thüringen hingegen bleiben die drei Parteien in etwa stabil oder verlieren nur 1 bis 2 Prozent? Das wäre eine größere Überraschung.

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