Der Endkampf um den Automarkt

Beiträge 41 - 50 von 50
  • Kampfansage

    FreundvonLI, 19.11.2019 14:18, Antwort auf #38
    #41

    Womöglich wird es in demnächst in den Duden aufgenommen werden. Und du darfst dich ja bei Mitarbeiter*innen von TESLa nicht angesprochen fühlen, so wie es Generationen von Frauen gab und gibt, die sich beim generischen Masculin nicht angesprochen fühlen.
    So lange nimm es hin als Schreibfehler.

    Abwarten! Noch hat sich deine grün-sozialistische Ideologie noch nicht in allen Köpfen festgesetzt. Ich werde sie und Protagonisten wie dich jedenfalls (mit friedlichen Mitteln) bekämpfen, wo ich kann.

    Dass es wirklich viele Frauen gibt, die sich beim generischen Maskulinum nicht angesprochen fühlen, scheint mir übrigens eher ins Reich der Fabeln zu gehören.

  • RE: *Leute*, seht es positiv!

    FreundvonLI, 19.11.2019 14:39, Antwort auf #39
    #42

    Solange wir Zeit finden derart ausführlich über ein kaum sichtbares Satzzeichen emotional zu diskutieren, geht es uns wohl ausgesprochen gut.

    Das Gendersternchen ist für mich das sichtbarste Symbol der linksgrünen Schreckensherrschaft. Eckhart mag es begrüßen, wenn es sich überall durchsetzt, aber er ist dann halt auch mitverantwortlich für all die gesellschaftlichen und ökonomischen Verwerfungen, die die linksgrüne Herrschaft mit sich bringt.

  • Wow, Schreckensherrschaft

    Eckhart, 19.11.2019 23:36, Antwort auf #42
    #43

    Da hat einer ein * geschrieben.
    Früher wurden zigtausend Widerborstige eingeknastet, gefoltert, sind verschwunden oder auch hingerichtet worden.
    Nun wird Schreckensherrschaft definiert, wenn eine jahrhunderte lang gelebte sprachliche Nichtgleichberechtigung möglicherweise überwunden wird.
    Interessant wie sich daraus eine ökonomische Schreckensvision ableiten lässt.
    Weil Mitarbeiter*innen geschrieben wird und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgelesen wird? Darauf muss ich doch glatt welche entlassen?!

  • RE: Wow, Schreckensherrschaft

    FreundvonLI, 20.11.2019 00:16, Antwort auf #43
    #44

    Nö, wie explizit geschrieben ist das * lediglich ein SYMBOL.

    Ein Beispiel ist, dass das * einhergeht mit einer Quotenpolitik (siehe die jüngsten unsäglichen Paritätsgesetze in einigen Bundesländern). Quoten sind generell ökonomisch nachteilig, da sich meist nicht die besten Personen durchsetzen. Warum sind wohl gerade erfolgreiche junge Frauen, die sich am Anfang ihrer Karriere befinden, gegen Quoten für Frauen?

  • RE: Wow, Schreckensherrschaft

    Eckhart, 20.11.2019 01:03, Antwort auf #44
    #45

    Warum sind viele ehemals junge Frauen, die früher gegen Quote waren und dann doch gegen die gläserne Decke gestossen sind, mit 40 doch wieder für die Quote?
    Mit Verwunderung stelle ich fest, das FreundvonMännern meint, das sich im aktuellen System allzeit und überall die Besten durchgesetzt haben. Ist doch also alles super mit der unquotierten Regierung der immer Besten.

  • RE: *Leute*, seht es positiv!

    gruener (Luddit), 20.11.2019 02:25, Antwort auf #39
    #46

    Solange wir Zeit finden derart ausführlich über ein kaum sichtbares Satzzeichen emotional zu diskutieren, geht es uns wohl ausgesprochen gut.

    davon darfst du ausgehen!

    ansonsten, ja, selbst ich sehe das überaus positiv.

    nicht, dass ich bislang in allen möglichen passagen eines beliebigen textes sternchen vermisst habe, aber: ob solcher diskussionen über nichtigkeiten erfährt man - unfreiwillig - unheimlich viel über den vermeintlichen politischen gegner.

    einige ahnen es bereits: meist dann, wenn es um nebenkriegsschauplätze geht, trennt sich plötzlich wie von selbst die spreu vom weizen resp. lässt der vermeintlich um konsens bemühte wolf sein täuschendes schafspelz fallen und offenbart sein wahres antlitz. oder eben auch seine extremistische fratze.

    boshafte menschen würden jetzt wohl unterstellen: wer sich so sehr an einem sternchen festbeißt, ist vor allem eines (noch) nicht: regierungs- und koalitionsfähig.

    aber wie allgemein bekannt: ich bin zum glück nicht boshaft veranlagt.

    ***********

    allerdings müssen wir uns auch ernsthaft darüber unterhalten, warum es einigen wichtiger scheint, irgendwo irgendwelche sternchen in einem text vorzufinden, damit sich ja niemand diskriminiert fühlt. als ein wenig gehirnschmalz zu verwenden, um der grundsätzlichen verrohung der deutschen sprache einhalt zu gebieten.

    das folgende beispiel stellt leider eindringlich unter beweis, dass jede debatte über eine genderisierung der sprache im grunde an den eigentlichen problemen vorbeigeht:

    Die SPD und der „Verschissmuss“

    https://www.bz-berlin.de/deutschland/peinlicher-fehler-spd-ortsfraktion-gedenkt- verschissmuss-opfern

    jungs, mädels, ich erlaube mir anzumerken, angesichts solch übler peinlichkeiten ist der gender-sprachmüll im wahrsten sinne des wortes für'n arsch ...es gibt bzgl. schrift und sprache eindeutig wichtigere probleme als irgendein transgender-symbol, auch wenn dieses mal "nur" die alte tante spd betroffen ist:

    wunderbar auch der schlusssatz im bz-artikel:

    Der SPD-Vertreter, "André Kasberger (33) griff beherzt zur Nagelschere – und schnitt die Schleife unter „Krieg“ ab. „Das erste gute Abschneiden der SPD“, unkten gleich politische Gegner im Internet.

  • RE: Kampf um die Arbeitsplätze der Zukunft

    gruener (Luddit), 20.11.2019 05:21, Antwort auf #33
    #47
    Klimaschutz: Bosch ab 2020 weltweit CO₂-neutral

    Früheste CO₂-Neutralstellung eines globalen Industrieunternehmens

    • Boschs CO₂-Neutralstellung bislang beispiellos in Umfang und Zeitraum
    • Investitionen in Anlagen, Gebäude, regenerative Energien und Ökostrom
    • Mehr als eine Milliarde Euro für Energieeffizienz

    und die folgen dieser neutralistät sind wömöglich:

    IG Metall rechnet mit Kündigungen: Berliner Bosch-Beschäftigte bangen um Arbeitsplätze

    Der Konzern leidet unter der schwachen Nachfrage der Autoindustrie. In der Lenksystemsparte Automotive Steering sollen in Bremen 240 Arbeitsplätze gestrichen werden, in Schwäbisch Gmünd sogar 1.000.

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/11/bosch-berlin-reinickendorf-ig-me tall-getriebepumpen.html

  • RE: Kampf um die Arbeitsplätze der Zukunft

    Eckhart, 20.11.2019 10:31, Antwort auf #47
    #48
    Klimaschutz: Bosch ab 2020 weltweit CO₂-neutral

    Früheste CO₂-Neutralstellung eines globalen Industrieunternehmens

    • Boschs CO₂-Neutralstellung bislang beispiellos in Umfang und Zeitraum
    • Investitionen in Anlagen, Gebäude, regenerative Energien und Ökostrom
    • Mehr als eine Milliarde Euro für Energieeffizienz

    und die folgen dieser neutralistät sind wömöglich:

    IG Metall rechnet mit Kündigungen: Berliner Bosch-Beschäftigte bangen um Arbeitsplätze

    Der Konzern leidet unter der schwachen Nachfrage der Autoindustrie. In der Lenksystemsparte Automotive Steering sollen in Bremen 240 Arbeitsplätze gestrichen werden, in Schwäbisch Gmünd sogar 1.000.

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/11/bosch-berlin-reinickendorf-ig-me tall-getriebepumpen.html

    Hättest du den Artikel gelesen, den du verlinkt hast, dann wüsstest du, dass deine Schuldzuweisung "wömögliche" "folge" zur "neutralistät" falsch ist. 
    Was für eine "extremistische Fratze hier in der verrohten Anwendung von Sprache" gezeigt wird. Ich habe im übrigen bei solchen Texten Schwierigkeiten zu lesen. Nicht wegen eines Sternchens.

    Also, im Artikel steht:
    "Bosch hatte die Kürzungen im vergangenen August angekündigt. Der Konzern leidet unter der schwachen Nachfrage der Autoindustrie."

    Abgesehen davon ändert sich bei den Servolenkungen rein gar nichts, egal ob E-Antrieb oder Fossilverbrenner. Man muss die Dinger hat für erfolgreiche Modelle produzieren. Im Text steht:
    "Die 530 Beschäftigten in Reinickendorf stellen Getriebepumpen und Hydraulikpumpen für Servolenkungen her."

    Meine Vermutung für den Grund:
    Die deutsche Autoindustrie verliert im wachsenden Weltmarkt Anteile, primär, weil sie im größten Automarkt der Welt in deren primären Wachstumssektor keine Modelle zu liefern hat.
    Artikel nicht gelesen? Oder nicht verstanden, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat?

    "Die schwache Nachrage der Autoindustrie" ist auch relativ. Zumindest eben für Deutschland. Im Ausland wird teilweise stark verloren.
    Bis auf Opel und Renault haben alle Top 15 Marken in Deutschland ein mehr oder weniger großes Zulassungsplus von 2018 auf 2019.

  • RE: Kampf um die Arbeitsplätze der Zukunft

    Eckhart, 20.11.2019 11:06, Antwort auf #33
    #49

    Während Bosch kürzlich erklärt hat aus der Batteriezellenproduktion auszusteigen, weil sich das in Deutschland nicht machen lasse bzw. rentiere, zieht TESLA seinen US-Partner und Batteriesystemhersteller Microvast nach Ludwigsfelde nach.

    20.11.2019

    Hersteller von Schnellade-BatterienTesla lockt Batteriehersteller Microvast nach Brandenburg

    Der US-Batteriesystemhersteller Microvast kommt nach Ludwigsfelde in Brandenburg. Gefertigt werden Batteriesysteme für Transporter und Lkw, für Sportwagen oder Geländewagen, sagte der Geschäftsführer der Microvast GmbH, Sascha Kelterborn. 
    ....

    Im Januar 2021 sollen die ersten Produkte vom Band laufen. Das Unternehmen liefert schnellladefähige Batterien, die in 10 bis 15 Minuten aufgeladen sind.

    Kelterborn kündigte an, dass zunächst 100 Mitarbeiter in dem Werk beschäftigt werden. Am Ende sollen es 200 bis 250 Menschen sein, die in der Neuansiedlung auf dem Gewerbegelände "Eichspitze" Arbeit finden. ....

    https://www.manager-magazin.de/digitales/it/tesla-lockt-batteriehersteller-micro vast-nach-brandenburg-a-1297290.html
    </a>
    Ich frag mich nur, warum die deutschen Branchengrößen bisher zu blöd dafür sind. Aber wenn man eine politische Führung hat, die auf Verbrenner setzt und deren Leben mit extrem ineffizienten E-Fuels auch noch verlängern will, dann kann man es ahnen.

  • RE: Der Endkampf um den Automarkt

    Laie, 23.11.2019 14:46, Antwort auf #1
    #50

    Die massiv steigenden Stromkosten sind auch mit ein Grund, weshalb Berlins einzigstes Tesla Taxi aufgibt.

    "Ein zweiter Grund für das Aus seien die gestiegenen Ladekosten. „Zu Beginn habe ich sechs Euro für die Ladung gezahlt, damit komme ich rund 300 Kilometer weit“, so der Taxifahrer. Seit dem Sommer seien die Preise stark angestiegen, jetzt werden laut Doll 33 Euro für den vollen Akku fällig."

    https://www.bz-berlin.de/berlin/kein-platz-zum-aufladen-berlins-einziges-tesla-t axi-gibt-auf

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