Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

  • Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

    gruener (Luddit), 13.12.2016 02:38
    #1

    das ausschütten einiger us-märkte wird sich weiter hinziehen... fünf wochen nach der wahl (!!!) sind in keinem der 50 staaten die stimmen (popular votes) vollständig ausgezählt und erfasst. im grunde genommen unglaublich.

    hier die zehn (elf) schlusslichter - laut cnn:

    • alaska - 76 % ausgezählt
    • arizona - 80 %
    • dc - 81 %
    • california - 84 %
    • maryland - 87 %
    • oregon - 87 %
    • utah - 91 %
    • colorado - 92 %
    • NJ - 93 %
    • georgia - 93 %
    • vermont 93 %

    http://edition.cnn.com/election/results/president

    ****

    nichtsdestotrotz werden die usa weiterhin als leuchtendes beispiel gelten, nicht zuletzt im konkreten erfassen eines demokratischen wahlergebnisses. (hoffentlich habe ich jetzt nicht unbeabsichtigt dieter hildebrandt wortwörtlich zitiert. denn mein beitrag ist keine satire. leider.)

    ****

    ps: man muss natürlich gelegentlich auch einmal loben. 17 us-staaten haben nach 35 tagen des permanenten auszählens laut cnn immerhin bereits einen auszählungsstand von 99 % erreicht. TOLL! - man sieht förmlich, wie hans rosenthal während eines dalli dalli us-special-revivals posthum in die luft springt, ausrufend: "sie sind der meinung, das war ... spitze?!"es gibt selbstredend einen sonderpunkt für zeitnahe auszählung (inklusive einer ausgedruckten kopie des eingefrorenen luftsprungs vom showmaster nebst eines noch zu organisierenden originalautogramms von monika sundermann und mady *wir müssen leider einen Punkt abziehen* riehl)

  • RE: Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

    drui (MdPB), 13.12.2016 12:58, Antwort auf #1
    #2

    Ja, man muss sich wundern. Da sind die Stimmen noch nicht mal annähernd ausgezählt, doch die vermeintlichen Verlierer lassen schon mal nachauszählen, der vermeintliche Gewinner revolutioniert bereits die Außenpolitik, bereitet die Fusionierung des CIA mit dem KGB vor und beschenkt schon vor Weihnachten seine Freunde (z.B. Putin). Jeder einzelne Mitgliedstaat der EU schafft die Auszählung und ein vorläufiges Endergebnis innerhalb von drei Tagen. Anscheinend wirken sich Kreationismus und die Negierung von Evolution auch auf die Mathematikkenntnisse (z.B. Summierung) aus.

  • RE: Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

    Sigmaalpha, 14.12.2016 14:14, Antwort auf #1
    #3

    gruener, das sind Daten vom 9. November. Ich bin sicher, dass mittlerweile alles ausgezählt ist, es gab bereits Nachzählungen. Hier zum Beispiel die Ergebnisse von Alaska:

    https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_presidential_election_in_Alaska,_201 6

  • RE: Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

    gruener (Luddit), 14.12.2016 22:24, Antwort auf #3
    #4

    es wäre zu wünschen, wenn dem so wäre.

  • RE: Ausschüttung der US-Märkte - oder: die Amis sind einfach zu blöd/zu faul zum Auszählen

    Wanli, 21.12.2016 15:54, Antwort auf #4
    #5

    Diese Zahlen sollen die endgültigen sein:

    https://docs.google.com/spreadsheets/d/133Eb4qQmOxNvtesw2hdVns073R68EZx4SfCnP4IG Qf8/htmlview?sle=true#gid=19

    Hillary Clinton won the popular vote by 2,864,974, which is 2.1 percent of the total vote. That is the second-largest margin (by percentage) by which anyone who lost the electoral vote has won the popular vote since the 1824 election, which was actually resolved by the U.S. House. [...]

    In the end, Trump won by taking three key battleground states (Michigan, Pennsylvania, and Wisconsin) by a combined margin of 77,744 votes. That, my friends, is crazy close in an election where more than 136 million votes were cast: just over one-twentieth of one percent of the vote. And that is why the debate over the reasons for the electoral-vote outcome may never end: It’s the kind of swing-state margin that could have been caused by any of the big things we have all been talking about, such as James Comey’s reminders of the email “scandal,” strategic leaks from Russian hacks, or a strategic error by the Clinton campaign about where its resources were committed. But it’s also small enough to be caused by tiny and remote things, like tactical decisions on the very last day, the weather, election-law decisions made years ago, or the tides of the moon. [...]

    We will never really know why Donald Trump appeared to be the luckiest and Hillary Clinton the unluckiest candidate in history in terms of the distribution of votes. But we will live with the consequences for far longer than even the longest postmortem.

    http://nymag.com/daily/intelligencer/2016/12/the-final-final-final-results-for-t he-popular-vote-are-in.html

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