Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

  • Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

    erich haiderer, 05.12.2011 12:25
    #1

    So macht sich das Bündnis Zukunft Team nun doch nicht an diesen ziemlich unausgeklügelten, wie uneffektiven Plänen der beiden Systemparteien zur angeblichen Schuldendämmung - in der Praxis aber zum dominierenden Nutzen der Finanzeliten und primären Belastung des Mittelstandes - historisch mitschuldig.
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111205_OTS0109/bzoe-bucher-keine-zustim mung-zu-dieser-rot-schwarzen-schuldenbremse

  • RE: Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

    Lixus, 06.12.2011 08:31, Antwort auf #1
    #2

    Ich bin zwar normalerweise hier nur am lesen und schreib so gut wie nie zurück aber diesmal halt ichs nicht ganz aus Laughing

    Erstens muss ich sagen, gibts wohl keinen Grund den ganzen Artikel und wenn er noch so kurz ist in Fettschrift zu schreiben.

    Des weiteren bin ich froh, dass die "fünf Minuten Ruhm" des BZÖ wieder vorbei sind und die berechtigte Hoffnung besteht, dass nach der nächsten Wahl auch das BZÖ den Weg des LiF geht und ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. So würde dann auch das Parlament wieder nur aus vier Parteien bestehen und damit wären auch wieder sinnvolle Koalitionen möglich.

    Worin denn die historische Mitschuld des BZÖ besteht, von der sie schreiben, wird sich noch weisen. Wobei die Annahme wohl berechtigt ist, dass das BZÖ in der Historie nur in Nebensätzen Erwähnung finden wird. Kein Wunder wenn eine Partei in Wahrheit nur aus einer Person besteht und diese dann ... sagen wir mal abhanden kommt.

    Besten Dank also fürs Nichtstun - weiter so.

  • RE: Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

    erich haiderer, 06.12.2011 14:11, Antwort auf #2
    #3

    Eines kann man nicht laut genug sagen: Rot und Schwarz haben bei den Verhandlungen in der sogenannten Schuldenbremse keine Handschlagqualität erkennen lassen. Wenn sie jetzt den Angerührten spielen, dann ist das wenig glaubwürdig. Ihr VK hätte in den vergangenen Wochen genug Gelegenheit gehabt, zum Telefon zu greifen. Stattdessen hat er die Zeit damit verbracht, die Gehälter der ohnehin schon privilegierten Beamten zu erhöhen, ihnen noch 280 Millionen Euro mehr zu geben. Das ist eine Provokation und Brüskierung der ArbeitnehmerInnen sowie der Selbstständigen, die tagtäglich um ihren Arbeitsplatz kämpfen müssen. Eine erneute Belastungswelle ohne Wenn und Aber für den finanziell ohnehin schon weit überforderten Mittelstand gibt's mit uns nicht. Punkt.

  • RE: Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

    quaoar, 16.12.2011 23:59, Antwort auf #1
    #4

    Die Geschichte mit der Schuldenbremse verspricht ja, noch ganz lustig zu werden. - Zumal unser Kanzler-Surrogat wieder mal den Mund zu voll genommen und seinen Gipfel-Kollegen in Brüssel versprochen hat, eine Schuldenbremse in der Verfassung zu verankern.

    Nachdem er gerade erst am Tag zuvor die benötigte Mehrheit für diese Schuldenbremse glatt verfehlte. Wo sie jetzt plötzlich her kommen soll, bleibt ein Rätsel.

    Aber vlt hat er ja den Mund gar nicht zu voll genommen, sondern schlicht nicht mitgekriegt, worum's eigentlich geht - ist bei unserem Kanzler ja eher die Regel als die Ausnahme.

    ...

    Für unsere internationalen Leser - das Ganze wirft auch ein Licht auf eine spezifische, weltweit einmalige und für Viele immer wieder überraschende mentale Disposition des Österreichers: Weltweit ist man ja fast ausnahmslos der Meinung, dass Veträge und Vereinbarungen einzuhalten sind. Dass also, was man unterschrieben hat, dann auch tun sollte.

    Das ist in Ö - und daraus resultieren viele Missverständnissse im Umgang mit uns - nicht so. Für den Österreicher ist es selbstverständlich, einen Vertrag zu unterschreiben, sich aber erst später zu überlegen, ob er sich auch daran halten wird. Ein Vertrag ist für den Österreicher noch nicht einmal eine Absichtserklärung. Man kann ihn gegebenenfalls nicht einmal wirklich des Vetragsbruchs bezichtigen, weil dem Österreicher die Idee, ein Vertrag sei etwas Einzuhaltendes, eben fremd ist.

    So sind wir halt. Im Sinne der interkulturellen Harmonie kann man an die Ausländer ja nur appellieren, für diese kleine kulturelle Eigenheit Verständnis aufzubringen, wie heutzutage üblich. Und uns nicht, wie schon gehört, als die größten Schlitzohren aller Zeiten (GRÖSCHLAZ) zu bezeichnen. Das wäre ungerecht. Wir kommen ja gar nicht auf den Gedanken, uns an irgendeine Vereinbarung zu halten. Dergleichen ist in der Sozialisation des Österreichers nicht vorgesehen, und hierzulande ist das völlig normal. Nur Ausländer wundern sich darüber.

    Bitte das auch Merkel auszurichten, wenn sie sich demnächst fraglos wundern wird, was in Ö aus ihrer Schuldenbremse wird.

  • RE: Wien: Keine Zustimmung zu dieser rot-schwarzen Schuldenbremse

    Impfen, 17.12.2011 19:34, Antwort auf #4
    #5

    eigentlich ist ja jegliche Auseinandersetzung mit dem Vertreter dieser zum sterben verurteilte Partei verschwendete Zeit. Das BZÖ starb in Lambichl. Punkt.

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