
International liegen anscheinend nur Kalifornien und Massachusets bei Innovationen vor BW. Allerdings sind so rankings immer schwer zu greifen.
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Baden-Württemberg liegt mit 15.494 Patentanmeldungen im Jahr 2024 bundesweit weiterhin deutlich an der Spitze.
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Mit insgesamt 15.494 Patentanmeldungen konnte das Land seine Vorjahreszahlen (2023: 14.648 Anmeldungen) um bemerkenswerte 5,7 Prozent steigern. Auch bezogen auf die Einwohnerzahl führt Baden-Württemberg klar mit 137 Anmeldungen pro 100.000 Einwohner (2023: 130 Anmeldungen pro 100.000 Einwohner). Damit entfallen mittlerweile rund 39 Prozent aller deutschen Patentanmeldungen auf Baden-Württemberg.
„Die Zahl der Patentanmeldungen ist ein wesentlicher Gradmesser für die Innovationskraft unserer Unternehmen. Der deutliche Zuwachs, den wir für Baden-Württemberg verzeichnen, ist gerade angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen äußerst erfreulich und ein klares Signal der Stärke unseres Innovationssystems“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut *(CDU)*. „Besonders positiv hervorzuheben ist der wachsende Anteil an Patentanmeldungen in technologisch anspruchsvollen Bereichen. Unsere Unternehmen beweisen damit, dass sie trotz vielfältiger Herausforderungen in wichtigen Zukunftsfeldern gut aufgestellt sind. Dies gilt insbesondere für die Automobilbranche, die sich aktuell in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet.“
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-is t-weiter-spitze-bei-patentanmeldungen
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15 Jahre Grüne Führung in BW waren so schlecht nicht. In einigen Sparten ist man an den sich immer hochlobenden Bayern vorbeigezogen.
Was in Deutschland schwer und schlecht ist und damit auch in BW ein Hemmschuh:
Kaum Zugang zu Wagniskapital für Startups. Patente ja, aber Markeinführung häufig anderswo. Das ist aber eher ein bundesweites Problem.
Unsere Wettbewerbsfähigkeit ist unter Beschuss, insbesondere durch China, aber das Problem haben alle.
Wir waren früher auf Augenhöhe im Länderfinanzausgleich mit Hessen, bis 2011 hatte Hessen immer mehr als BW einzahlen müssen. Das hat sich in den letzten 15 Jahren stark geändert. ist jetzt deutlich vorbei. Jetzt zahlt BW Jahr für Jahr um 50% mehr ein als Hessen.
Beim Schlechtreden sollte man Fakten nicht ganz negieren.
Die Union zeigt sich einmal mehr als schlechter Verlierer. Wahlverlierer Hagel möchte jetzt doch Ministerpräsident werden, weil Grüne und Union die gleiche Anzahl an Sitzen im Landtag haben. Ebenso stößt Spahn in dasselbe Horn. Wahlergebnisse und Stimmenzahl können die beiden anscheinend nicht lesen. Zeigt was für ein verkommener und anstandsloser Typ dieser Hagel ist, dem angeblich Anstand und Respekt so wichtig waren.
Hagel könnte ganz einfach Ministerpräsident werden. Dazu müsste er halt Eier in der Hose haben und den Wählerwillen anerkennen. Der hat nämlich Mitte-Rechts mit einer satten Mehrheit ausgestattet. Die sog. Grünen sind klar in der Minderheit im Landtag- Man könnte eine ganz deizidierte bürglicher-konservative Politik machen. Aber das macht er natürlich nicht, biedert sich den Grünen an und will sich dann auch noch an diesen vorbeimogeln.
Für die Union geht es um viel.
In einem funktionierenden politischen System würde bei einem Gleichstand dem verantwortlichen Gremium die alleinige Entscheidung überlassen werden. Die Koalition steht, zwei Personen stellen sich zur Wahl. Möge der gewinnen, der eine Mehrheit der Abgeordneten von sich überzeugen kann.
Die alles entscheidene Frage ist daher: Wagt die Union ein solches Machtspiel?
Mein Tipp: NEIN!
Du meinst, Hagel solle eine Minderheitsregierung von AfDs Gnaden bilden?
Obwohl er jeden Tag mehrfach, zumindest einmal auf jeder Veranstaltung beteuert hat, es wird keine Zusammenarbeit mit denen geben?
Nennt sich das "Eier in der Hose haben", wenn man nach der Wahl das Gegenteil von dem macht, was man den Bürger*innen versprochen hat?
Die CDU hat eine Menge selbstverschuldeter Fehler gemacht. Und Rückenwind aus Berlin hatte der Hagel sicher keinen.
An Spahns und Merzens Stelle wäre ich da etwas kleinlauter.
Eines klar: Diese Wahl war extrem focussiert aufs neue Wahlrecht. ZWeitstimme ist die Ministerpräsidentenstimme. Wer Özdemir/Hagel will, muss entsprechend wählen.
Ein großer Teil der Grünen ist bei den Erstimmen eingebrochen. Das Land wurde zu großen Teilen Schwarz abgeräumt. Aber Özdemir war einfach beliebter als Hagel. Er soll MP werden, hieß es in allen Umfragen mit großem Vorsprung.
Du meinst, Hagel solle eine Minderheitsregierung von AfDs Gnaden bilden?
Obwohl er jeden Tag mehrfach, zumindest einmal auf jeder Veranstaltung beteuert hat, es wird keine Zusammenarbeit mit denen geben?
Hagel ist mir völlig egal. Es geht um die Inhalte die umgesetzt werden. Und die wären mit schwarz-blau natürlich viel einfacher und besser zu erreichen.
Ein großer Teil der Grünen ist bei den Erstimmen eingebrochen. Das Land wurde zu großen Teilen Schwarz abgeräumt. Aber Özdemir war einfach beliebter als Hagel. Er soll MP werden, hieß es in allen Umfragen mit großem Vorsprung.
Und das genau könnte jetzt Özdemirs Problem werden. Durch das neue Wahlrecht wird die neue Landtagsfraktion deutlich linker und woker sein als die jetzige. Denn bisher hatte die linke Funktionärselite keinen Einfluss auf die Erstellung der Landesliste, weil die Abgeordneten einzeln im Wahlkreis gewählt wurden. Das ist jetzt anders, Robin Alexander hat das in einem Beitrag gut erklärt, jetzt wurde die Landeslite wie "üblich" nach den gewohnten Kriterien erstelllt, Frauenquote etc.
Eigentlich ist das Wahlergebnis für Konservative wie mich so viel besser wenn die Grünen vorne liegen, als wenn die CDU es täte. Denn wenn die CDU vorne gewesen wäre, hätte sich Hagel mit dem MP-Sessel begnügt so wie Merkel damals und hätte bei den Inhalten extrem nachgegeben und grüne Politik gemacht. Das ist jetzt anders. Die CDU ist jetzt erbost und wird hart verhandeln. Immer im Hinterkopf, dass Özdemir ein ganz großes Problem hat. Und das heißt Grüne Jugend.
Özdemir kann gar nicht anders als den konservativen Inhalten weit entgegenkommen zu müssen, weil er diese ja selbst im Wahlkampf propagiert hat. Das wird sich die CDU zu Nutze machen und versuchen einen Keil in die grüne Landtagsfraktion zu treiben. Die grüne Jugend wird dann sicher ein Riesentheater auf einem Parteitag zur Absegnung des (konservativen) Koalitionsvertrages machen und es müsste ja nur ein einzelner Abgeordneter der Grünen im Landtag von Bord gehen und sich der Fraktionslosigkeit überantworten, weil er den (konservativen) Koalitionsvertrag nicht mittragen kann. Schon ist die CDU die stärkste Fraktion im Landtag und wird den Anspruch auf den MP stellen. Ein wie ich finde nicht unrealistisches Szenario.
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