Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

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  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    EKG, 17.02.2026 15:37, Reply to #50
    #61

    Ich hoffe das ist jetzt abschliessend durch. Ich denke im BW-Wahlkampf wird das keine Rolle spielen. Auch wenn meine Grünen Parteifreunde hier auch mitmischen. Aber da geht es darum, das man Grundsätzlich vom Gas und fossilen Importen wegkommen sollte und das die Versorgung von Russland auf Sand gebaut war und das jetzt nun Donald Trump uns jederzeit erpressen kann. Das ist auch keine gute Konstellation. Da wäre eine bessere Reserve im Speicher einfach sicherer.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Heizen-mit-Gas-wird-trotz-leerer-Speicher-immer-b illiger-id30368797.html

    </a>Händler gehen auf Jahre von fallenden Preisen aus, denn nach allen Ankündigungen weltweit kommt es zu einer LNG-Schwemme.

    [...] ist so günstig wie seit fast zwei Jahren nicht mehr und rund 20 Prozent weniger als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr.
    ... "Wir sind aus der Vergangenheit darauf konditioniert, auf die Speicherstände zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange", sagt Tobias Federico, Chefanalyst der Energiemarktberatung Montel, im Gespräch mit ntv.de. Als Deutschland noch ausschließlich mit Gas aus Pipelines versorgt wurde, sei der Füllstand der Gasspeicher entscheidend gewesen. ...
    ... "Inzwischen können wir uns über die LNG-Terminals an der Küste auch im Winter flexibel mit Flüssiggas vom Weltmarkt versorgen", sagt Federico. Von einer Krise oder einer drohenden Gasknappheit könne keine Rede sein. "Das System hat sich trotz des bislang sehr kalten Winters bestens bewährt." ...

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    SeppH (!), 17.02.2026 19:02, Reply to #59
    #62

    Würde es mit der AfD und Frohnmaier besser werden? Und die Antwort darauf muss ich leider mit "Nein" beantworten. Vielleicht würde es endlich notwendige Schritte in der Migrationspolitik geben, aber wirtschaftspolitisch oder verkehrspolitisch ist keine bessere Politik zu erwarten, so ehrlich muss man sein.

    Eine Ursache der zurückgehenden Industrieproduktion ist halt auch der Fachkräftemangel und da sind völkisch-nationalistische Töne nicht hilfreich. Natürlich ist die Zuwanderung von Geringqualifizierten ins Bürgergeld genauso wenig hilfreich. Aber wenn man bewusst qualifizierte Menschen aus dem Ausland abschreckt, tut man nichts dafür, dass die Unternehmen Fachkräfte gewinnen.

    Die hohen Energiepreise und bürokratische Hürden sind sicherlich ebenfalls zu nennen.

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    EKG, 18.02.2026 16:30, Reply to #62
    #63

    Industrieproduktion Rückgang Deutschland. Trifft BW als Exportland stärker als den Rest der Republik.
    Mit mehr Fachkräften liesse sich womöglich was machen, aber nicht dieser starke Trend brechen.
    z.B. hatte der weltweite Absatz an Verbrenner-PKWs bereits 2017 seinen Peak. Seither geht er zurück. Die Einbrüche wurden seither nur mehr oder weniger kompensiert durch hybride, Plugins und jetzt zunehmend durch Elektro-PKWs.
    Und das macht nicht nur den deutschen PKW-Herstellern Probleme, sondern auch sehr vielen Zulieferern für Motoren und Abgasstrang. Fast noch schlimmer hat es den Maschinenbau in BW erwischt, der noch höhere Exportquoten hat. Und die USA erhabt auf alle Maschinen die Sonderstahlsteuern.
    Dazu  kommt streckenweise die Chipkrise mit China.
    In der Euphorie der effizienten Weltmärkte wurde bei uns massiv die Resilienz durch heimische Lieferoptionen vernachlässigt. Das lernt Deutschland und die EU erst jetzt so langsam und zahlt bittere Preise dafür.

    Und jetzt will Gasjathi die europäische Gasversorgung noch abhängiger von Trump machen und will dafür die heimische Energiewende blockieren.

    Was macht die Union bei Stau auf der Autobahn?
    Zulassungverbot bzw. -Beschränkungen für Neuwagen oder der Versuch dem Stau auf der Autobahn hinterher zu bauen?
    Bei PV- und Windkraftanlagen bei etwas schwachbrüstigem Netz ist die Antwort der Union: Bis zu 10 Jahren kein Anschluss neuer Windparks oder PV-Anlagen. Aber kein beschleunigter Netzausbau um EE-Ziele zu erreichen. Das sichert betriebszeiten für Ministerin Gaskathis ihre geplanten Gaskraftwerke. Die natürlich auch für Netzanschluss keine Gebühren zahlen müssen. Diese werden exclusiv für erneuerbare Energien eingeführt. Bisher waren die Netzmonopolisten immer verpflichtet alle Kraftwerke auf ihre Kosten anzuschliessen, egal welcher Energieträger. Hast du irgendwo Kohle abgebaut oder ein AKW errichtet, dann wurde angeschlossen. Umsonst für den Betreiber, umgelegt auf die Kunden. Neue Gaskraftwerke sollen auch weiterhin umsonst angeschlossen werden.

    Als Staatssekretärin von Altmeier hat sie schon mal über 100 000 tausend Arbeitsplätze der Solarindustrie nach China verlagert, die mittlerweile von China aus die Welt beliefern. Ob sie wieder eine der wenigen Zukunftsbranchen mit Marktwachstum schafft zu zerstören?

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    Laie, 24.02.2026 00:02, Reply to #1
    #64

    PrognosUmfragen  weicht deutlich gegenüber Insa und Infratest ab.

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    gruener (Luddit), 24.02.2026 00:08, Reply to #64
    #65

    die weichen stets erheblich ab ...

    btw, laie: was meint civey?

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    Laie, 24.02.2026 00:19, Reply to #65
    #66

    die weichen stets erheblich ab ...

    btw, laie: was meint civey?

    Civey macht bis jetzt leider noch keine Umfrage für BW.

    PS: PrognosUmfragen war jedenfalls bei der BTW 2025 sehr gut.

    "Unsere Projektion überschätzte CSU und AfD, während SPD und GRÜNE letztlich besser abschneiden konnten.
    Abweichung vom Wahlergebnis (#RMSD)0,66% #PrognosUmfragen0,73% #YouGov0,88% #INSA0,92% #Ipsos1,00% #Forschungsgruppe Wahlen1,14% #Forsa1,57% #pollytix1,62% #Allensbach1,67% #GMS2,13% #Infratest dimap
    Dennoch war unsere Projektion einmal mehr genauer als alle anderen im Vorfeld der Wahl und sogar besser als die 18 Uhr-Prognose der ARD."

  • RE: Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

    gruener (Luddit), 24.02.2026 00:42, Reply to #66
    #67

    das ist zwar richtig, aber schau dir im forum "wahlauswertungen deutschland" an, an welcher stelle sie im durchschnitt liegen.

    m.e. ist das durchaus ausbaufähig.

  • Hagel (CDU) äussert sich zu minderjährigen Mädchen

    EKG, 25.02.2026 18:01, Reply to #67
    #68

    Vor 8 Jahren, bereits Generalsekretär der CDU BW hat sich  Hagel in einem Interview klebrig-schlüpfrig geäussert.
    Die meisten (älteren) wirds nicht stören, denn viele erwachsene sabbern und kriegen leuchtende Augen wie Hagel, wenn sie mit 14 bis 16 jährigen Mädchen zusammenkommen.
    Aber in jungen Kreisen schlägt es hohe Wellen, das man so über Schutzbefohlene nicht spricht.
    Obs noch %e verschiebt? Ich glaub eher nicht.
    Aber heute am Infostand sagte tatsächlich eine Frau zu mir: "Unmöglich dieser Hagel, den kann man mit kleinen Mädchen nicht alleine lassen, so wie seine Augen leuchten." Also wer weiss....

    https://www.zeit.de/feuilleton/2026-02/manuel-hagel-cdu-baden-wuerttemberg-inter view-sexismus

  • Hagel (CDU) äussert sich zu minderjährigen Mädchen - Kommentar der NZZ

    gruener (Luddit), 26.02.2026 05:14, Reply to #68
    #69

    Die NZZ hat den grünen Fall Hagel heute kommentiert - die konträre Sicht zum grünen EKG.

    Ich gebe den Kommentar ungekürzt und unkommentiert wieder - es möge sich jede/r ein eigenes Urteil bilden:

    Die Moral der Grünen hält der Realität nicht stand

    von Susann Kreutzmann

    Die Grünen inszenieren sich gern als moralisch überlegene Partei. Sie wollen fairer, transparenter und achtsamer miteinander umgehen als jede andere Partei.

    Das ist ehrenwert. Es wird allerdings zum Problem, wenn Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinanderklaffen. Der Fall Manuel Hagel zeigt das beispielhaft.

    Mitten in der heissen Phase des Wahlkampfes verbreitete die grüne Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer den Ausschnitt eines acht Jahre alten Interviews mit dem CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel.

    Der damals 29 Jahre alte Politiker erzählt vom Besuch einer Realschulklasse in seinem Wahlkreis. Den Besuch einer Klasse voller Mädchen bezeichnet er als einen «der schöneren Termine für einen jungen Abgeordneten», seine Schwärmerei gipfelt in dem Satz: «Sie hiess Eva, braune Haare, rehbraune Augen.» Solche Aussagen sind unangemessen und kritikwürdig.

    Grüne werfen Hagel Sexismus vor

    Natürlich ist es legitim, ein altes Video eines Spitzenkandidaten zu verbreiten. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, sich ein umfassendes Urteil über jeden Politiker zu bilden, der Ministerpräsident werden will. Von besonderem Interesse sind dabei Informationen, die Rückschlüsse auf den Charakter eines möglichen künftigen Amtsträgers zulassen.

    Geht es nach einigen Grünen, dann leistet die von ihnen in Umlauf gebrachte Videosequenz genau das. Für sie ist der Ausschnitt ein Beleg für Hagels Sexismus. Die Abgeordnete Mayer verweist in dem auf Tiktok geposteten Video auf ihre «eigenen Erfahrungen mit S**xualisierung als Mädchen», ohne ins Detail zu gehen. Sie wirft Hagel sexualisiertes Verhalten vor und will ihre Wortmeldung als aufklärerischen Appell an junge Frauen verstanden wissen.

    Doch dieser Erklärung sollte niemand Glauben schenken. Um den Schutz junger Frauen wird es den Grünen vorrangig kaum gegangen sein. Der Zeitpunkt der Enthüllung lässt vielmehr den Schluss zu, dass es das Ziel war, Manuel Hagel kurz vor der Wahl grösstmöglichen Schaden zuzufügen.

    Es ist naiv, zu glauben, die Grünen hätten nicht schon vorher Kenntnis von dem Video gehabt. Ausserdem verschweigen sie, dass sich Hagel in dem 30-minütigen Video mit allen möglichen politischen Themen auseinandersetzt und nur wenige Sekunden auf den Schulbesuch eingeht.

    Intrige gegen Gelbhaar noch nicht aufgearbeitet

    Sexismus ist einer der härtesten Vorwürfe, die man einem Politiker machen kann. Egal, ob berechtigt oder nicht – beim Wähler verfangen solche Anschuldigungen, stellen sie doch den Charakter des Kandidaten in Zweifel. Irgendetwas bleibt immer haften.

    Und das ist nicht der erste Fall, bei dem die Grünen einem Politiker einen Sexismus-Skandal anzuhängen versuchen. Belästigungsvorwürfe beendeten die Karriere des Grünen-Politikers Stefan Gelbhaar. Später stellte sich heraus, dass die zentralen Vorwürfe von innerparteilichen Konkurrenten erfunden worden waren. Trotzdem verlor er seinen Listenplatz und kam nicht mehr in den Bundestag.

    Vollständig aufgearbeitet ist der Skandal bis heute nicht. Auch hier klafften moralischer Anspruch und innerparteilicher Umgang auseinander.

    Zuletzt zeigten die Grünen in der Teilzeit-Debatte, dass sie sogar bereit sind, mit falschen Behauptungen Politik zu machen.

    In einem Antrag der CDU-Mittelstandsunion wird unter der irreführenden Überschrift «Lifestyle-Teilzeit» die Aufhebung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit für diejenigen gefordert, die keine Betreuungsarbeit zu leisten haben. Menschen, die Kinder oder Pflegebedürftige betreuen, wurden explizit davon ausgenommen. Überwiegend sind das Frauen.

    Falsche Behauptungen in der Teilzeit-Debatte

    Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge und Britta Hasselmann, konstruierten daraus einen vermeintlichen Generalangriff der CDU auf Frauen, Familien und Ältere. Beide wussten natürlich, dass in dem Antrag das Gegenteil von dem steht, was sie behaupten. Doch bis zuletzt hielten sie an dieser Verzerrung fest.

    Das Verhalten der Grünen verweist auf ein grundsätzliches Problem: Die Grenzen zwischen einem harten Ringen der Parteien und politischer Schlammschlacht verwischen in Deutschland zusehends. Dass ausgerechnet die Grünen tatkräftig dabei mitwirken, ist bemerkenswert.

    Die jetzt von den Grünen hervorgekramte Videosequenz zeigt aber auch, wie gläsern Politiker sind. Das Netz vergisst nichts.

    Unbedachte Äusserungen, als Flirtversuch interpretierte Aussagen, bierselige Sprüche – solche Peinlichkeiten erzeugen im normalen Leben höchstens ein Stirnrunzeln. Im Wahlkampf aber werden sie zur politischen Munition umfunktioniert und gnadenlos ausgeschlachtet. Wer will unter diesen Bedingungen noch Politiker werden?

    Kurzfristig mögen die Grünen mit ihrer Enthüllung darauf spekulieren, die Wahl noch zu drehen, langfristig aber schaffen sie so weder Vertrauen, noch erhöhen sie ihre Glaubwürdigkeit.

    In der Aufregung ging fast unter, was der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir zum Video von Hagel zu sagen hatte. «Ich bin mir sicher», sagte er in der Fernsehdebatte zur Wahl, «Herr Hagel würde das heute nicht mehr so formulieren». Özdemir zeigte seiner Parteikollegin, was Anstand heisst.

  • RE: Hagel (CDU) äussert sich zu minderjährigen Mädchen - Kommentar der NZZ

    gruener (Luddit), 26.02.2026 05:18, Reply to #69
    #70

    Ein kurzer Kommentar dennoch - abseits des letzten Posts:

    Ich bin so froh, dass ich mit diesem Drecksverein nichts mehr zu tun habe. Liegt vermutlich auch daran, dass ich als menschliches Wesen männlichen Geschlechts einfach nicht masochistisch genug veranlagt bin, um mir dergleichen freiwillig anzutun.

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