Am 15. März wählen die Pariser ein neues Stadtoberhaupt. Die Ära der Sozialistin und ersten Frau an der Spitze der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, neigt sich ihrem Ende. Die ihrer Partei womöglich auch - dann wäre Paris vlt. wieder eine liebenswerte Stadt.
Das Kandidatenfeld ist durchaus illust:
... und lichtet sich derweil. So hat der grüne Kandidat und stellvertretende Bürgermeister, David Belliard, seine Kandidatur zu Gunsten des PS-Bewerbers zurückgezogen. Linke Männer unter sich ...
Die Umfragen sehen ein enges Rennen zwischen LR und PS. M.E. Stoff genug für eine Wahlbörse.
Der 2. Wahlgang findet am 22.03. statt.
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Über die sechs Kandidaten im Markt hinaus sind derzeit offiziell noch im Rennen:
Die Aktie "Andere" ist eine große Unbekannte. In ihr könnten u. U. auch die Stimmen für weitere Parteien und Listen subsumiert werden, die keinen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt haben. Denn: Der Pariser Bürgermeister wird (noch) nicht vom Volk gewählt, sondern vom Stadtrat.
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Mehr unter:
https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89lections_municipales_de_2026_%C3%A0_Paris#
Die Pariser sind tatsächlich sehr zufrieden mit ihrer Bürgermeisteein und der Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Stadt.
Unzufrieden sind die PKW-Einpendler, die nicht mehr übetall den Bewohnern ihre Luft verstinken, den Raum zum Leben für die freie Fahrt beanspruchen dūrfen. Die keine Schattenspendenden Bäume, Flaniermeilen und Straßencafes wollen, sondern Durchfahrtsstrassen um dort sich im Stau aufzuhalten.

Die Luftqualität hat sich für Innenstadtbewohner jedenfalls massiv verbessert. Der ÖPNV wurde stark ausgebaut, die Radwege auch und die Fahrradquote hat sich damit stark gesteigert.

Aber klar, die geschmäcker sind verschieden. Manche finden es liebenswert, alles vom Autositz zu erledigen, bei guter Klimaanlage und Luftfilter. Andere lieben es mehr, Menschen zu begegnen, frische Luft zu atmen und auch mal ein paar meter zu Fuß zu schlendern.
In früheren Wahlen hatten sich Pariser mehrheitlich für das Zweite entschieden. Was nach dem Rückzug von Frau Hidalgo passieren wird, wird man sehen.
Unzufrieden sind die PKW-Einpendler, die nicht mehr übetall den Bewohnern ihre Luft verstinken, den Raum zum Leben für die freie Fahrt beanspruchen dūrfen. Die keine Schattenspendenden Bäume, Flaniermeilen und Straßencafes wollen, sondern Durchfahrtsstrassen um dort sich im Stau aufzuhalten.
Was für ein ekelhafter Ökopopulismus. Das zeigt mal wieder, welche Gruppen die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben. Was bringen Menschen aus dem Umland Flaniermeilen, wenn sie dort nicht hinkommen? Viele sind auf einen PKW angewiesen. Es macht einen Unterschied, ob man innerhalb von 30 Minuten mit dem PKW in der Stadt ist oder zwei Stunden mit dem ÖPNV, welcher sich oftmals durch stinkende Bahnhöfe auszeichnet, benötigt.
Unzufrieden sind die PKW-Einpendler, die nicht mehr übetall den Bewohnern ihre Luft verstinken, den Raum zum Leben für die freie Fahrt beanspruchen dūrfen. Die keine Schattenspendenden Bäume, Flaniermeilen und Straßencafes wollen, sondern Durchfahrtsstrassen um dort sich im Stau aufzuhalten.
Was für ein ekelhafter Ökopopulismus. Das zeigt mal wieder, welche Gruppen die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben. Was bringen Menschen aus dem Umland Flaniermeilen, wenn sie dort nicht hinkommen? Viele sind auf einen PKW angewiesen. Es macht einen Unterschied, ob man innerhalb von 30 Minuten mit dem PKW in der Stadt ist oder zwei Stunden mit dem ÖPNV, welcher sich oftmals durch stinkende Bahnhöfe auszeichnet, benötigt.
Du darfst doch gute Luft und hohe Lebensqualität innerstädtisch ekelhaft finden. Das sei dir erlaubt.
Manche stehen gerne im Stau und das Leben der Stadtbewohner geht ihnen am Allerwertesten vorbei. Stadtbewohner in Metropolen sehen es halt häufig anders.
Ich denke die Bilder oben sprechen für sich, auch wenn du atembare Luft für ekelhaft hälst. Übrigens: Gemeinsam über die Straßen zu laufen bringt Menschen zusammen. Durchfahrststraßen in der Stadt sind nicht besonders kommunikativ und Spalten sogar die Bewohner beider Straßenseiten.
tja manche können es sich leisten, in die schöne Umgebung zu ziehen, dort die gute Luft und Ruhe zu genießen und dann in die Stadt zu pendeln (oder in Zukunft in der Innenstadt von Paris zu leben und dort das Leben zu geniessen)
was du vielleicht übersiehst, ist, daß auch die öffentliche Verkehrsinfrastruktur zum einpendeln verbessert wird.
p.s.: wenn Politiker nichts machen, um die Zustände lokal zu verbessern wird geschimpft.
wenn sie es machen, schimpfen halt andere
ich weiß, was ich bevorzuge
In den nächsten Wochen und Monaten finden u.a. folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden (voraussichtlich) Märkte aufgesetzt:
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