Das Bundeswirtschaftsministerium weist die Vorwürfe zurück. Die Gasversorgung bleibe gesichert, betont das Ministerium: „Die inzwischen gut ausgebaute LNG-Infrastruktur in Deutschland und Europa ermöglicht neben der bestehenden und sicheren Hauptversorgung durch norwegisches Pipelinegas die notwendigen Importe nach Deutschland. Die Gasversorgung ist sichergestellt.“
Auch Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller habe vor kurzem Entwarnung gegeben: „Die Erdgasspeicher sind weiterhin wichtig, aber nicht mehr allein entscheidend.“ Laut „Berliner Morgenpost“ importierte Deutschland 2025 insgesamt 1031 Terawattstunden Gas – Norwegen lieferte 44 Prozent davon, die Niederlande 24 Prozent, Belgien 21 Prozent. Die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran hätten 106 Terawattstunden beigesteuert – rund zehn Prozent der Gesamtimporte.
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Regierung und Bendesnetzagentur werden keine Panik machen und auf veränderte Gasströme und -optionen per LNG verweisen und niemand wird abgeschaltet werden. Warum auch?
Wir leiten immer noch Gas in andere Länder weiter, die höhere Speicherstände haben. Wir haben nur schwach ausgelastete LNG, weil kein Händler mehr als den Bedarf einkaufen will und die Akteure mit keinerlei Beschaffungs- und Versorgungsproblemen rechnen. Aktuell sind die Preise fast auf Jahrestief.
In den nächsten Wochen und Monaten finden u.a. folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden (voraussichtlich) Märkte aufgesetzt:
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