Märkte zu den Swing States - und anderes

Beiträge 1 - 10 von 31
  • Märkte zu den Swing States - und anderes

    gruener (Luddit), 03.10.2016 23:48
    #1

    ... langsam wird es zeit für die letzten märkte zu den us-wahlen am 08.11.

    folgende anregungen:

    1. um das endergebnis weiter zu verfeinern, bräuchte es einen markt zu den wichtigsten swing states. welche wären dies aus eurer sicht? pro staat einen markt oder alle zusammengefasst in einem markt?

    2. gibt es weitere - knappe oder interessante - rennen, die es lohnen würde zu prognostizieren? ich denke hierbei besonders an senats- und/oder gouverneurswahlen.

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    drui (MdPB), 04.10.2016 01:54, Antwort auf #1
    #2

    1. um das endergebnis weiter zu verfeinern, bräuchte es einen markt zu den wichtigsten swing states. welche wären dies aus eurer sicht? pro staat einen markt oder alle zusammengefasst in einem markt?

    Laut 538 wären die wichtigsten Swing States die, die am Ende knapp eine Entscheidung bringen und der Wahrscheinlichkeit nach in der Reihenfolge:

    Pennsylvania (wenn Clinton hier gewinnt hat sie die Wahl fast sicher),

    Florida (wenn Trump hier verliert, hat Clinton die Wahl sicher),

    Ohio (hier liegt Trump vorne und der Staat scheint von den Demokraten zu den Reps zu wechseln),

    Dazu fände ich spannend:

    North Carolina (der Staat scheint von den Reps zu den Demokraten zu wechseln)

    New Mexico: knapp wegen dem Dreikampf, hier soll Johnson bei 24% liegen, Clinton bei 35 und Trump bei 31%; theoretisch könnte Johnson hier mit einem Sieg für ein Patt sorgen, so dass der Kongress den Präsidenten wählen müsste aus den drei Kandidaten

    Arizona: Knappes Rennen, obwohl McCain bei der Senatswahl deutlich führt und der Staat eigentlich tiefrot ist (Romney 8% vor Obama) Die vielen Latinos dort aber hassen Trump und selbst erzkonservative Zeitungen wie der Arizona Republic unterstützen Clinton

    http://www.electoral-vote.com/evp2016/Pres/Maps/Oct03.html#item-6

    2. gibt es weitere - knappe oder interessante - rennen, die es lohnen würde zu prognostizieren? ich denke hierbei besonders an senats- und/oder gouverneurswahlen.

    Bei den Senatswahlen ev:

    Missouri: Kanter gegen Blunt (jung gegen alt, frischer aber ungewöhnlicher Demokrat gegen etablierten aber leicht abgehobenen Republikaner in einem tiefroten Staat)

    Florida: Rubio gegen Murphy (Not gegen Elend, kaum zu glauben, dass Rubio hier recht deutlich führt, konnte er doch seinen Staat nicht mal gegen Trump verteidigen und hat eine miese Senatsbilanz; Trumps Fall könnte es noch mal spannend machen)

    New Hamphire: sehr spannend, die Führung wechselt ständig

    Nevada: Könnte die erste Latina zur Senatorin wählen, hart umkämpft, viel Geld der Koch Brothers, häßlicher Wahlkampf

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    gruener (Luddit), 04.10.2016 02:05, Antwort auf #2
    #3

    danke für den input. sehr hilfreich. insbesondere arizona hatte ich nicht so auf dem schirm.

    ich harre weiterer wortmeldungen. :-)

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    Wanli, 04.10.2016 22:31, Antwort auf #3
    #4

    Man koennte einen Markt mit zehn Swing States aufsetzen, entweder WTA (mit Trump und Clinton als Aktien fuer jeden Staat) oder auch Prozenten (dann drei Aktien pro Staat):

    Colorado

    Florida

    Iowa

    Nevada

    North Carolina

    Ohio

    Pennsylvania

    Virginia

    Zwei aus Arizona / New Hampshire / New Mexico / Wisconsin.

    http://talkingpointsmemo.com/edblog/thinking-about-swing-state-demography

    Iowa und Ohio, vielleicht sogar Wisconsin waeren nach wie vor spannend, weil Trump hier besser dasteht als in anderen Swing States - selbst bei einer Niederlage koennte er hier gewinnen.

    Spannend im Senat:

    Nevada (Reid tritt ab),

    Florida (Rubio verteidigt seinen Sitz),

    Indiana,

    New Hampshire (die arme Ayotte versucht, genau die richtige Distanz zu Trump zu halten),

    Missouri,

    North Carolina,

    Pennsylvania,

    eventuell Arizona (mit McCain).

    http://cookpolitical.com/senate/charts/race-ratings

    Wer die Bredouille nachvollziehen will, in der sich Kelly Ayotte aus New Hampshire befindet, mag sich den folgenden brandaktuellen Spot zu Gemuete fuehren:

    https://www.youtube.com/watch?v=8e5wxOOwDu8

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    gruener (Luddit), 05.10.2016 01:04, Antwort auf #4
    #5

    dann plädiere ich für die drei aktien pro staat: clinton - trump - andere (ggf. auch 1 oder 2 x vier, dann + johnson)

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    gruener (Luddit), 05.10.2016 01:56, Antwort auf #5
    #6

    ich habe den markt einmal aufgesetzt.

    bitte drüber schauen.

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    Wanli, 05.10.2016 18:42, Antwort auf #6
    #7

    Finde ihn prima - nur Johnson koennte fuer leichte Verwirrung sorgen (weil nicht in jedem Staat vertreten), aber ist ja auch kein Kindergarten hier, das kriegen wir schon hin.

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    drui (MdPB), 05.10.2016 20:13, Antwort auf #7
    #8

    Finde ich gut. Johnson ist ja nur in New Mexico aufgeführt, wo er nach einer Umfrage bei 24% steht (auch wenn er die wohl nicht erreichen wird).

    Zur Senatorenwahl in Missouri: Auch da gab es eine Debatte, aber zwischen fünf Kandidaten. Das maßgebliche Streitthema war das Recht auf Waffen. Jason Kander, der Army-Offizier der nach Vorwürfen seines Gegners, nichts von Waffen zu verstehen, sein Gewehr im Werbespot blind zusammengebaut hat, sagte dazu:

    “I support the Second Amendment,” Kander said. “Here’s the difference between me and Sen. Blunt. I’m a gun owner and I learned how to use a gun in the army and I’m also a father. … I believe what we need to do is we need universal background checks, we need to expand criminal background checks. I believe that’s very important. Sen. Blunt is about to tell you about his NRA rating, but I would put my marksmanship badge against a political rating any day of the week.”

    Blunt did in fact tout his A rating from the NRA — Kander received an F.

    http://sedaliademocrat.com/news/17177/roy-blunt-jason-kander-face-off-in-first-u -s-senate-debate

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    gruener (Luddit), 05.10.2016 20:15, Antwort auf #7
    #9

    manchmal bin ich mir da nicht so sicher. :-)

    @ johnson: müsste der womöglich noch in einem anderen staat aufgefürhrt werden?

  • RE: Märkte zu den Swing States - und anderes

    Wanli, 06.10.2016 06:40, Antwort auf #9
    #10

    @ johnson: müsste der womöglich noch in einem anderen staat aufgefürhrt werden?

    Würde ich nicht machen - sonst haben wir für die Anderen in Ohio und co. ganz winzige Werte. Würde den Markt so lassen.

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