McMullin for President?

Beiträge 1 - 10 von 22
  • McMullin for President?

    Jumi1974, 26.10.2016 21:31
    #1

    Angenommen McMullin holt in Utah die 6 Wahlmänner und weder Clinton noch Trump schaffen es 270 Wahlmänner auf sich zu vereinen. was passiert dann?

    Clinton-Wahlmänner werden der Hillary treu bleiben, das steht fest. Bei den Trumps wäre ich mir da nicht ganz so sicher, so unbeliebt wie Donald selbst bei einigen Republikanern ist. Und ich denke, dieser Umstand wird auch den Republikanern bekannt sein.

    Würde sich Trump weiterhin zur Wahl stellen, würde er riskieren, dass die McMullin-Wahlmänner das kleinere Übel Clinton wählen.

    Und gerade weil der Trump bei den Reps jetzt nicht soooo beliebt ist und vielleicht auch weil McMullin den Republikanern näher steht als Clinton, könnte es doch seitens der Reps ein geschickter Schachzug sein, McMullin zu unterstützen um ihn zum neuen Präsidenten zu wählen.

    Damit hätte man zu mindest einen Teilerfolg (bzw. aus Sicht mancher Republikaner sogar einen vollen Erfolg) erreicht, indem man Clinton verhindert hätte. Und alle sind glücklich :-)

    Ist ein solches Szenario möglich oder ist das völlig absurt?

    PS: Was mir gerde noch auffällt... Ist die Bezeichnung "WahlMÄNNNER" nicht ein bisschen diskrimminierend,  erst recht jetzt mit einer weibllichen Kandidatin? ;-)

  • RE: McMullin for President?

    Jumi1974, 26.10.2016 21:37, Antwort auf #1
    #2

    Interessant wäre es noch zu wissen, wer das entscheidet - Trump selber oder die Republikaner.

    Ob Trump selber bereit wäre seine Kandidatur zurückzuziehen ist fraglich...

  • RE: McMullin for President?

    drui (MdPB), 26.10.2016 22:28, Antwort auf #2
    #3

    Ich denke, das ist kein realistisches Problem. Die Wahlmänner/-Frauen wurden von den Parteien recht genau ausgewählt und in vielen Staaten gibt es Strafen, wenn sie sich nicht an die Vorgaben halten. Bei McMullin wurden die Electors (genderneuraler Name im Englischen) ja von der Independent Party ausgewählt und dürften 100% loyal sein. Abgesehen davon, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass Trump genügend Wahlmännerstimmen bekommt um Clinton zu stoppen, wenn er Utah verliert, hat 838 den komplexen Vorgang genau aufgezeigt:

    http://fivethirtyeight.com/features/how-evan-mcmullin-could-win-utah-and-the-pre sidency/

    Und zuletzt nochmal angedeutet, dass die Chancen für McMullin sehr viel besser stehen, als Umfragen das andeuten (weil viele Institute ihn nicht ernst nehmen bzw. auf die großen Parteien fixiert sind)

    http://fivethirtyeight.com/features/polls-may-be-underestimating-evan-mcmullins- chances-in-utah/

    Sollte es zu einem Patt kommen (838 schätzt die Chancen auf 0,4%), entscheidet zunächst der Kongress. Dort dürften zwar die Republikaner eine (knappe) Mehrheit haben, sich aber nicht auf Trump einigen können. Sollten die Demokraten überraschenderweise eine Mehrheit holen, würde Clinton Präsidentin. Sollte sie in paar gemäßigte Republikaner auf ihre Seite ziehen, dann auch. Ansonsten würde die Entscheidung an den Senat gehen und es würde dort die Partei entscheiden, die die Senatsmehrheit gewonnen hat. Das würde aber beim Gerangel im Kongress berücksichtigt werden, und bevor der Senat entscheiden könnte, würde ev. die unterlegene Seite gemeinsame Sache mit McMullin machen und ihn zum Präsidenten wählen. Das allerdings würde die Demokratie in den USA lächerlich machen und auf Jahrzehnte diskreditieren.

  • RE: McMullin for President?

    gruener (Luddit), 27.10.2016 00:19, Antwort auf #3
    #4

    danke für die klarstellung, drui.

    du hast mir arbeit erspart. :-)

  • RE: McMullin for President?

    Wanli, 28.10.2016 10:21, Antwort auf #3
    #5

    Im genannten Fall würde das House entscheiden nach einem Wahlmodus, der eine republikanische Mehrheit garantiert - eine Stimme pro Staat, gewählt werden könnte jeder, der Wahlmännerstimmen erhalten hat. Aber dafür müsste der Rebell eher in blauen Staaten punkten als im tiefroten Utah. Luftschloss.

  • künstliche Intelligenz sagt - Trump wird neuer US-Präsident

    Laie, 29.10.2016 22:48, Antwort auf #5
    #6
    "Die kommende US-Präsidentschaftswahl wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Republikaner Donald Trump und nicht die Demokratin Hillary Clinton gewinnen. So lautet die Prognose des Systems künstlicher Intelligenz, das den Ausgang der letzten drei Präsidentschaftswahlen in den USA richtig prognostiziert hatte. Dies berichtet „The Daily Mail“.
    Ray zufolge spiegelt das System die Daten desjenigen Kandidaten wider, der am Ende die Wahl gewinnt. „Sollte Trump die Wahl verlieren, wird diese Tendenz zum ersten Mal in den letzten zwölf Jahren, seitdem mein System die Daten aus dem Internet analysiert, gebrochen“, so Ray."

    Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161029313157872-trump-gewinnt-praesidentsc haftswahl/

    bzgl. letzter Abschnitt: Irgendwann ist halt auch für die "künstliche Intelligenz" das 1. Mal....:)

  • RE: künstliche Intelligenz sagt - Trump wird neuer US-Präsident

    Jumi1974, 29.10.2016 22:57, Antwort auf #6
    #7

    Dreimal hintereinander einen Treffer zu erzielen, wenn es je zwei Alternativen gibt, ist jetzt aber auch nicht soooo unwahrscheinich ;-) Um genau zu sein beträgt die Wahrscheinlichkeit durch Zufall dieses Resultat zu erzielen 1:8. Zum Vergleich beträgt die Wahrscheinlichkeit einen 6er zu würfeln 1:6.

  • RE: künstliche Intelligenz sagt - Trump wird neuer US-Präsident

    Jumi1974, 29.10.2016 22:58, Antwort auf #7
    #8

    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste US-Präsident ein Volltrottel ist beträgt annähernd 100% ;-)

  • RE: künstliche Intelligenz sagt - Trump wird neuer US-Präsident

    Laie, 30.10.2016 10:49, Antwort auf #8
    #9

    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste US-Präsident ein Volltrottel ist beträgt annähernd 100% ;-)

    Die Amerikaner haben aber diese 2 Kandidaten ins "Finale" gebracht und diese 2 Kandidaten gewählt.  Andere Länder, andere Sitten...;)

  • US-Wahl

    Laie, 30.10.2016 11:06, Antwort auf #9
    #10
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