Nobelpreis für 45

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  • Nobelpreis für 45

    SeppH, 14.08.2020 15:51
    #1

    Mich wundert, dass das Thema hier noch nicht groß aufgegriffen wurde. Wäre es objektiv nicht richtig, DJT den Friedensnobelpreis für den Deal im Nahen Osten zu geben? Völliger Ernst: VIele andere Diplomaten scheitern seit Jahrzehnten daran, Israel und die umgebenden Staaten zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu bewegen.

  • RE: Nobelpreis für 45

    Mirascael, 14.08.2020 18:11, Reply to #1
    #2

    Undenkbar - weil Trump.

    Wenn das hingegen unter Obama geschehen wäre, man hätte letzteren mit Lobeshymnen und Friedenspreisen überschüttet als gäb's kein Morgen mehr.

  • RE: Nobelpreis für 45

    SeppH, 14.08.2020 20:01, Reply to #2
    #3

    Tja... Übrigens eine Sache, die umgekehrt so nicht passieren würde. DJT behandelt zwar diverse Menschen suboptimal, aber nicht aus persönlichen Gründen, sondern eher, weil er Vorteile für sich oder seine Peer Group herausholen will. Ein Dealmaker halt.

  • RE: Nobelpreis für 45

    drui (MdPB), 14.08.2020 20:50, Reply to #1
    #4

    VIele andere Diplomaten scheitern seit Jahrzehnten daran, Israel und die umgebenden Staaten zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu bewegen.

    Ich bin ja für jeden Scherz zu haben, möchte aber darauf hinweisen, dass Israel und die VAE keine Nachbarländer sind. Dafür müsste Israel nicht nur Palästina annektieren, sondern auch Jordanien und Saudi-Arabien.

    Politisch gesehen ändern israelische und VAE-Diplomaten in den jeweiligen Ländern nichts an der prekären Nahostsituation: Israel will weiter palästinensische Gebiete annektieren und keinerlei Staatenlösung. Trump und sein Schwiegersohn haben die Krise kontinuierlich verschlimmert, ein "Frieden" ist weiter weg als je zuvor. Die diplomatischen Beziehungen zu den tatsächlichen Nachbarländern Ägypten und Jordanien haben Jahrzehnte lang nichts zum Frieden beigetragen und sind prekärer als je zuvor.

  • Querfront?

    SeppH, 14.08.2020 20:59, Reply to #4
    #5
    Israel will weiter palästinensische Gebiete annektieren und keinerlei Staatenlösung.

    Krass, wie einseitig israelfeindlich du hier unterwegs bist, übrigens ein Punkt, bei dem Neonazis und Kommunisten sich gerne treffen. Mich würde interessieren, was gruener mit seiner einschlägigen Blutlinie hierzu sagt. Konservative wie ich stehen ja tendenziell fast komplett auf der Seite Israels.

  • RE: Querfront?

    gruener (Luddit), 15.08.2020 01:43, Reply to #5
    #6
    Mich würde interessieren, was gruener mit seiner einschlägigen Blutlinie ...

    hä? wie bitte?

  • RE: Querfront?

    drui (MdPB), 15.08.2020 14:26, Reply to #6
    #7

    Mich würde interessieren, was gruener mit seiner einschlägigen Blutlinie ...

    hä? wie bitte?

    Er hat halt keine Ahnung (mehr) von den Nürnberger Rassegesetzen, die übrigens genauso wenig aktuell sind wie die Selektierung, Deportation und Ermordung von Menschengruppen anhand bestimmter Nasenformationen.

    Zur Annexion und vorgeworfenen Israelfeindlichkeit: Das ist nicht meine Vorstellung, sondern Fakt, kürzlich bestätigt vom israelischen PM:

    Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has said he agreed to delay annexation in the occupied West Bank as part of a normalisation deal with the United Arab Emirates (UAE), but the plans remain "on the table".

    https://www.aljazeera.com/news/2020/08/netanyahu-west-bank-annexation-plans-tabl e-200813183431066.html

    Freunde Israels sollten dies der rechtsradikalen Regierung des Landes ausreden, es würde dem Land enorm schaden.

  • RE: Querfront?

    SeppH, 15.08.2020 16:38, Reply to #6
    #8
    hä? wie bitte?

    Hattest du nicht mal hier im Forum erwähnt, dass Verwandte von dir Probleme unterm 18 hatten? Ok, das könnten auch Kommunisten gewesen sein.

  • RE: Querfront?

    SeppH, 15.08.2020 16:39, Reply to #7
    #9
    Zur Annexion und vorgeworfenen Israelfeindlichkeit: Das ist nicht meine Vorstellung, sondern Fakt, kürzlich bestätigt vom israelischen PM:

    Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has said he agreed to delay annexation in the occupied West Bank as part of a normalisation deal with the United Arab Emirates (UAE), but the plans remain "on the table".

    https://www.aljazeera.com/news/2020/08/netanyahu-west-bank-annexation-plans-tabl e-200813183431066.html

    Freunde Israels sollten dies der rechtsradikalen Regierung des Landes ausreden, es würde dem Land enorm schaden.

    Es geht halt nur in kleinen Schritten, man will dem (ehemaligen?) Gegner vielleicht nicht direkt die ganze Hand geben.

  • Buddies in all but name

    Wanli, 15.08.2020 19:13, Reply to #9
    #10

    Israel und die Golfstaaten sind doch schon langem nur noch nominell Feinde. Berichten zufolge gab es schon vor Jahren Planungen von israelischen und saudischen Militärs für eine gemeinsame Militäraktion gegen den Iran.

    Historic enemies Israel and Saudi Arabia may team up to fight Iran if talks between Iran and the West fail to curb Iran’s nuclear program, the Sunday Times reports.

    According to the report, Israel would carry out the actual airstrike, with Saudi Arabia providing technical support.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/174092

    Israel und Saudi-Arabien, ein enger Verbündeter der VAE, griffen zudem letztes Jahr gemeinsam vom Iran unterstützte Truppen in Syrien an.

    It is believed that the attacks conducted by Saudi and Israeli jets targeted positions belonging to the Quds Force of the Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC), and according to the source, Iran was set to use the sites to hit other targets following the attack on the Saudi Aramco oil facilities on Saturday.

    https://www.middleeastmonitor.com/20190919-saudi-jets-helping-israel-strike-pro- iran-militias-on-syria-iraq-border/

    Insofern ist die aktuelle Entwicklung zwar zu begrüßen, aber verändert die Politik im Nahen Osten jetzt nicht wirklich fundamental. Und man darf bezweifeln, dass Drumpfs Mannen hier tatsächlich zwei verfeindete Mächte einander näher gebracht haben - die beiden Länder machen nur eine Entwicklung offiziell, die schon seit Jahren im Gang ist. Das ist dann doch etwas anderes als die Camp-David-Verhandlungen unter Carter, die zur Annäherung zweier wirklich verfeindeter Länder führte.

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